Beratung für Sozialunternehmen und Non-Profit-Organisationen

  • Unternehmensberatung für Sozialunternehmen (Social Business), von der Entwicklung des Geschäftskonzepts bis zur erfolgreichen Unternehmensführung
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  • Anbahnung und Gestaltung werteorientierter Kooperationen zwischen Non-Profit-Organisationen und Unternehmen (CSR)
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  • Unterstützung der Compliance durch Ethikqualifizierung
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  • Strategische Beratung für werteorientierte Organisationen
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Ich freue mich auf Ihren Anruf: 0221-75 22 058

 

Stephan Schmitz
Dipl.-Theologe, Dipl.-Kaufmann (FH)
Spezialist für Unternehmens- und Führungsethik

Leistungsbroschüre „Wertschöpfung mit Werten“

Broschüre Wertschöpfung mit WertenSoeben ist die neue Leistungsbroschüre „Wertschöpfung mit Werten“ erschienen.

Hier erhalten Sie einen Überblick über meine Beratungsangebote:

  • Beratung zu Unternehmenskooperationen für NPO
  • Beratung zum Social Business für Gründer/-innen,  NPO und KMU
  • Beratung zum ethischen Wirtschaften, speziell zur ethischen Personalauswahl und zur ethischen Führungsräfteentwicklung.

Laden Sie sich diese Broschüre einfach als pdf-Datei herunter. Ein Klick auf das Bild rechts genügt.

Unternehmenskooperationen anbahnen – Praxisworkshop

25. Oktober 2014, Köln

Wie Sie die richtigen Unternehmenspartner finden

Flyer_UnternehmenskooperationenErfahren Sie,

  • wie Sie für Ihren Verein, Ihr Sozialunternehmen oder Ihren Verband geeignete Unternehmen als Kooperationspartner finden,
  • wie Sie sich den Zugang zu wertvollen Ressourcen erschließen können, die Unternehmen Ihnen gerne und kostenlos zur Verfügung stellen,
  • wie Sie Risiken einer Zusammenarbeit vorab einschätzen und
  • wie Sie Sie Unternehmen für Ihre Organisation und Ihre Projekte gewinnen, die wirklich zu Ihnen passen und mit denen Sie sich sehen lassen können.

Wie Sie für Unternehmen interessante Partner werden

Erfahren Sie,

  • wie Sie Ihre Organisation, Ihren Verband oder Verein zu einem interessanten Kooperationspartner für Unternehmen machen,
  • wie Sie wertvolle Ressourcen identifizieren, die Sie Unternehmen mühelos zur Verfügung stellen können,
  • wie Sie mit einem überzeugenden Kooperationskonzept auf Unternehmen zugehen
  • und die Ansprechpartner Ihrer zukünftigen Unterstützer überzeugen können.

Kosten und Anmeldung

Kosten

Die Teilnahmegebühr beträgt 200,- € incl. MwSt. Enthalten sind die Teilnahme am Workshop, ein schriftlicher Leitfaden und die Seminargetränke. In der Umgebung bestehen viele Möglichkeiten, sich in der Mittagspause zu verpflegen.

Anmeldung

Dieser Workshop ist vorbei. Möchten Sie, dass er bald wieder einmal stattfindet? Schicken Sie mir eine e-Mail oder rufen Sie mich einfach an: 0221-7522058.

„Auf die Einstellung kommt es an.“- Ethische Personalauswahl.

Auf die Einstellung kommt es anIntegre Mitarbeiter/-innen einstellen

Unternehmen sind wesentlich auf die Integrität ihrer Mitarbeiter/-innen angewiesen. Wo Mitarbeiter/-innen geltende Regeln und Gesetze übertreten, „krumme Geschäfte“ machen, korrupt und kriminell handeln, entsteht dem Unternehmen beträchtlicher materieller und immaterieller Schaden. Unternehmen können zu dem für Regelverstöße ihrer Mitarbeiter/-innen haftbar gemacht werden.

Aber auch ideelle, gemeinwohlorientierte Organisationen wollen sich darauf verlassen können, dass ihre Mitarbeiter/-innen sich im alltäglichen Handeln glaubwürdig an den Grundwerten der Organisation, an Recht und Gesetz orientieren.

Um Haftungsrisiken zu reduzieren, haben in den vergangenen Jahren vor allem größere Unternehmen ein eigenes Compliance-Management aufgebaut, das vor allem zwei Ziel verfolgt:

  • Mitarbeiter/-innen werden mit den Regeln und Normen vertraut gemacht, die in ihrem Verantwortungsbereich einzuhalten sind.
  • Das Handeln von Mitarbeitern/-innen, besonders in sensiblen Bereichen wird auf seine Regelkonformität hin kontrolliert.

Compliance-Management erzeugt dabei einen erheblichen Aufwand. Übermäßige Kontrolle kann auch demotivieren, weil bei der Belegschaft der Eindruck entsteht, der Arbeitgeber traue seinen Mitarbeitern/-innen nicht.

Deshalb schlagen Experten vor, auch in die persönliche Integrität der Mitarbeiterschaft zu investieren, z.B. durch Ethikschulungen, in denen Führungskräfte mit grundlegenden ethischen Orientieren vertraut gemacht werden, an denen sie ihr berufliches Handeln ausrichten sollen.

Wer integre, verlässliche Mitarbeiter/-innen haben möchte, beginnt am besten schon direkt bei der Personalauswahl, speziell bei der Führungskräfteauswahl.

Im Sonderheft „Compliance“ der Zeitschrift „Lohn + Gehalt“ (Sept. 2011) ist hierzu mein Artikel „Auf die Einstellung kommt es an. Ethische Personalauswahl als Beitrag zum Compliance-Management“ erschienen.

Sie können diesen Beitrag hier kostenlos herunterladen.

Wenn Insider auf Missstände aufmerksam machen – Tagungsbericht „Whistleblowing“

Unter dem Titel „Aufstand der Anständigen“ veranstaltete die Ev. Akademie im Rheinland vom 23.-24. September eine Tagung über Whistleblower. Mitveranstalter war Stephan Schmitz. Mit von der Partie war auch das Whistleblower-Netzwerk e.V.

Die Tagung war mit ca. 50 Teilnehmern/-innen ein voller Erfolg. Das Publikum war gemischt – von Betroffenen bis hin zu interessierten „Stammgästen“ der Akademie. Mit großer Spannung informierten sich die Teilnehmer/-innen über Möglichkeiten und Probleme couragierten Handelns. Sie nahmen an einer lebhaften Podiumsdiskussion mit Vertretern aus Wirtschaft, Arbeitswelt und Medien teil und vertieften am zweiten Tag das Thema praxisbezogen.

Ein viertelstündiger Beitrag des Senders Deutschlandradio Kultur fasst das Tagungsgeschehen gekonnt zusammen. Hier können Sie diesen Beitrag hören (15 min.)

Whistleblowing oder der Aufstand der Anständigen

Hinweisgebersysteme zwischen Verrat und Zivilcourage.

Tagung der Ev. Akademie im Rheinland, Bonn, in Kooperation mit Stephan Schmitz

Diese Veranstaltung ist bereits erfolgreich beendet. Hören Sie hier einen Tagungsrückblick des Deutschlandradio Kultur.

Im Rahmen einer Wochenendtagung lädt die Evangelische Akademie im Rheinland, Bonn, zu einer interessanten Tagung über Whistleblowing ein. Whistleblowing oder der Aufstand der Anständigen weiterlesen

Private-Equity-Fonds als Vermieter

Unter dem Titel „Risse im Bad, Schimmel am Balkon“ berichtet Hendrik Ankenbrand in der FAZ online von den Entwicklungen auf dem deutschen Immobilienmarkt. Große und kleinere Private-Equity-Fonds haben seit der Jahrtausendwende in deutsche Mietwohnungen investiert. Nun geht ihnen das Geld aus.

Dies heißt vor allem für die Mieter nichts Gutes: Verwaltungskosten werden minimiert, Siedlungen verkommen, Wohnungen vergammeln, Notwendige Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen unterbleiben. Vermieter sind für die Mieter nicht erreichbar. Ansprechpartner ist gelegentlich ein Call-Center.

Der Beitrag zeigt, wie weit Finanzmärkte von der Realwirtschaft getrennt sind. Wer Geld bzw. Fondsanteile besitzt, hat nur wenig bis gar keinen Bezug zu den Objekten, in die er investiert hat. Und wo der Bezug zur Sache und den betroffenen Menschen fehlt, fehlt auch das Gefühl, verantwortlich zu sein.

So stellt sich die Frage: Wie kann man dafür sorgen, dass auch Investoren die Sozialverpflichtung ihres Eigentums spüren, und zwar realitäts- und zeitnah.

Josef Ackermanns Sorge um den guten Ruf

Hauptversammlung 2011 der Deutschen Bank: Das Handelsblatt berichtet unter dem Titel „Herr Ackermann und die Bombe.

Anwesend sei auch Branislav Kapetanovic gewesen, ein ehemaliger Minenräumer aus dem Balkankrieg – im Rollstuhl. Er forderte das Management der Deutschen Bank auf, „Streumunitions-Hersteller aus ihrer Kundenliste zu streichen“, so die Zeitung.

Ackermann reagierte betroffen. Und er sagte:

„Keine Transaktion ist es Wert, unseren Ruf zu beschädigen“

Josef Ackermann
lt. Handelsblatt online, 26.05.2011

Ist hier das einzig schützenswerte Gut der Ruf der Deutschen Bank?

Whistleblower – Nestbeschmutzer oder Menschen mit Zivilcourage?

Das ZDF berichtet von einer Ausstellung über Whistleblower, ausgerichtet vom Whistleblower-Netzwerk e.V. beim diesjährigen Kongress des Chaos Computer Clubs 27C3. Dabei wird deutlich: Whistleblowing ist mehr als Wikileaks. Und Mitarbeiter, die auf Missstände im Unternehmen hinweisen, sind oft arbeitsrechtlich im Nachteil.

Der Vorsitzende des Whistleblower-Netzwerks e.V. hielt dort gemeinsam mit Prof. Johannes Ludwig einen Vortrag zum Whistleblowing. Die Folien können hier heruntergeladen werden.

Auf dem Weg zu einer Wirtschaftskultur der Verantwortung gibt es hier noch einigen Handlungsbedarf. Langfristig leisten Whistleblower ihren Unternehmen und der Allgemeinheit einen wichtigen Dienst, denn sie tragen aktiv zu einer Kultur der Verantwortung in Wirtschaft und Organisationen bei. Whistleblower sind keine Denunzianten.

Hier geht es zum ZDF-Bericht.